jörg klennert montagen
renovierung und aufarbeitung von
holzböden und dielenböden
Aufarbeitung, bzw. Renovierung von Holzböden  Bodendielen
 
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Zu Beginn der Arbeit wird der Boden von groben Schmutz befreit. Teppichreste oder andere Belagsreste werden mit einem Spachtel oder ähnlichem Werkzeug entfernt Nivelierspachtel oder Ausgleichsspachtel sollten mit einer Renovierungsfräse( z.B. Festool, Bosch ) entfernt werden. Anschließend den Boden sauber fegen und absaugen. Nun folgt eine Sichtprüfung, alle hervorstehenden Nägel oder Schrauben müssen versenkt werden. Beim entfernen der Bodenleisten bleiben oft Nägel sitzen, die entfernt werden müssen. Manchmal sind diese nicht unbedingt sichtbar, man kann aber den Randbereich mit einer Kelle oder Spachtel abstreifen, dabei stößt man dann auf Restnägel.
Diese Vorbereitungen sollten unbedingt sorgfälltig gemacht werden. Die Folgen bei Fahrlässigkeit sind schnell beschädigte Schleifbänder bis hin zu einer Beschädigung der Schleifwalze ( Ersatzteilkosten über 200,00 € ).
 
Bei einer Dielenrenovierung beginnt man mit einer Körnung 16, bei stark verschüsselten und groben Belagresten, ansonsten mit Körnung 24. Zu Beginn schleift man mit einem Winkel von 45° zur Faserrichtung der Diele. Dadurch wird gewährleistet, dass die Verschüsselung gleichmässig abgenommen wird, der Dielenboden wird dann wieder schön eben.
Nachdem das Schleifband ordnungsgemäß (Laufrichtung des Schleifband beachten) aufgelegt ist,  wird die Bandschleifmaschine Lägler Hummel eingeschaltet. Bitte beachten Sie die Schutzmaßnahmen (tragen von Gehörschutz und Staubschutzmaske )! Die Maschine wird nun langsam vorwärts geführt und lässt gleichzeitig den Handhebel für die Schleifwalze ab. Sobald nun die Schleifwalze den Boden berührt, beginnt der Schleifvorgang.
 
Bei zu schnellen Absetzen der Schleifwalze springt die Maschine und der Boden erhält ungleichmäßige Schleifspuren (Rillen). Nun führt man die Maschine in Schleifrichtung und am Ende zur Wand hin, zieht man den Walzenhebel wieder hoch, bei gleichzeitigen weiterführen der Maschine. Darauf folgt die gleiche Vorgehensweise rückwärts.  Die nächste Bahn wird 10 - 15 cm versetzt durchgeführt.Ist der Boden durchgängig in eine Richtung geschliffen, erfolgt der nächste Schleifgang genau entgegengesetzt. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis der Boden gerade ist und das Holz komplett sichtbar ist. Hier ist zu beachten, dass man die Schleifbänder nicht zulange benutzt. Siehe auch Wissenswertes zu Schleifmitteln.
Nach Körnung 16 folgt 24 und danach 36/40. Mit der nachfolgenden Körnung wird in gleicher Weise geschliffen, wie bei 16 und 24, und zwar solange, bis die Schfeispuren des vorigen Schleifgang nicht mehr sichtbar sind.
Grundsätzlich gilt, wer fahrlässig schleift, wird sich nach der Endversiegelung wundern, dann werden die Fehler erst richtig sichtbar. Das gilt vor allem bei geölten Böden.
 
Nach jedem Durchgang erfolgt der Einsatz des Randschleifer Lägler Flip. Diese Maschine ist durch den Austausch der verschieden langen Vorsätze auch für das Schleifen von Holztreppen und dem Schleifen unter Heizkörpern. Bei den hier abgebildeten Fotos ist die Vorgehensweise genau falsch herum, aber hierdurch wird ersichtlich, wie weit man die Kanten ungefähr schleifen sollte. Auch beim Randschleifer sollte man darauf achten, die Schleifteller nicht zu lange zu benutzen. Man erkennt das zum Beispiel beim Abschleifen von Farbresten, dass diese dann verschmieren. Auch beim Randschleifen sollte man die Reihenfolge der Körnungen einhalten. Ab Körnung 60 wird dann parralel zu Faserrichtung geschliffen.
 
Jetzt die Körnung 80, dann die 100er. Je nachdem welches Holz geschliffen wird, kann  mit der Körnung 120 (Lägler Hummel) oder mit der Einscheibenmaschine (120er Schleifgitter) der Endschliff erfolgen.

Bei Frage zum Thema erreichen Sie uns per e-mail oder Telefon.
 
Wie man die Oberflächenveredelung mit Lack oder Bodenöl bearbeitet folgt auf der nächsten Seite.

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